

Dieses berühmte Teegedicht stammt von dem tangzeitlichen Poeten Yuan Zhen (元稹), der von 779 bis 831 lebte. Das Schriftbild des Gedichts ähnelt dabei einer Pagode, mit jedem Vers wird es um ein Schriftzeichen und damit einer Silbe länger. Bei meiner Übersetzung habe ich versucht den Effekt dadurch nachzustellen, dass mit jeder Zeile die Anzahl der Worte zunimmt.
Das erinnert an die „konkrete Poesie“, bei der die Schrift selbst zum Thema wird. Ein berühmtes Beispiel hierfür, wäre das Gedicht „Apfel“ von Rainhard Döhl, welches eben aussieht wie ein Apfel. In einem wesentlichen Aspekt unterscheidet sich das Teegedicht aber von der „konkreten weiterlesen… “Tee von Yuan Zhen”


















































