

Mit diesem Buch werden wir Zeuge der Selbstbekenntnisse eines alternden und verrenteten Künstlers, der sich im japanischen Kaiserreich einen Namen als Propagandamaler gemacht hat und nach Kriegsende seine politischen Verstrickungen reflektiert. Die Geschichte kennt keinen allwissenden, auktorialen Erzähler, der den Leser über die Sachlage aufklären könnte, stattdessen blicken wir durch die Augen der fiktionalen Hauptfigur Masuji Ono auf das Japan der späten 40iger und frühen 50iger.
Masuji Ono gelingt es anfangs nur schwer zu begreifen, dass er, der einstmals angesehene, berühmte Maler jetzt zu einer persona non grata geworden ist. Während sich die Mitmenschen ihm gegenüber noch höflich, aber zurückhaltend weiterlesen… “Kazuo Ishiguro- An Artist of the Floating World”










































