• Nachdem ich im Sommer in Hong Kong die Gelegenheit hatte, einen klassischen „Royal Afternoon Tea“ zu genießen, dachte ich, ist jetzt die Zeit für ein modernes Upgrade. Im Georgian House Hotel wird von 17:00-19:00 Uhr ein „Wizzard Afternoon Tea“ angeboten mit Gebäck auf dreistöckiger Etagere. Gurkensandwiches, bei denen aus Rücksicht auf die Kauleistung des Kunden, die harte Toastbrotrinde entfernt wurde. Scones mit Cream und Marmelade. Anschließend noch Pralinen zum Nachtisch und dabei so viel Tee wie man trinken kann.

    Zum krönenden Abschluss des Abends gab es zwei magische Cocktails, bei denen die spirituellen Kräfte in Form von wabernden Trockeneisdampf zum weiterlesen… “Royal Afternoon Tea in London”

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  • Geht man in touristischer Mission nach London, darf ein Besuch des „London Dungeons“ nicht fehlen. Auf interaktive Weise bekommt man die vielfältigen Foltermethoden des Empire nähergebracht und schlüpft in die Rolle eines Straßenkriminellen aus dem 19. Jahrhundert auf dem Weg zur Verurteilung. Auch Jack, The Ripper, der im Jahr 1888 sein Unwesen in London trieb, hat einen kurzen Auftritt.

    Hat man das überlebt, kann einen auch das britische Frühstück nicht mehr schockieren. Ebenfalls am Südufer der Themse, neben dem „London Dungeon“ befindet sich ein weiterer Touri-Hotspot. Nämlich das zweitgrößte Riesenrad Europas, das „London Eye“. Da wir nahezu perfektes Wetter hatten, weiterlesen… “London Dungeon, London Eye und Chinatown”


  • Während des ersten Opiumkriegs (1839-1842) stand der Big Ben noch gar nicht. Zu dieser Zeit wurde der Westminster Palace, den wir als Sitz des britischen Parlaments kennen, gerade erst in verschiedenen Etappen gebaut. Während die britische Krone in Asien ihr Recht verteidigte Drogen an das chinesische Volk zu liefern, wurde der ikonischste aller Paläste Londons gerade erst im neugotischen Stil erbaut.
    Der große Uhrturm, offiziell Elisabeth Tower, wurde dann 1859 fertiggestellt und damit ein Jahr vor dem traurigen Höhepunkt des zweiten Opiumkriegs (1856-1860) in dem der Sommerpalast des chinesischen Kaisers durch britische Truppen und Soldaten anderer Westländer niedergebrannt wurde.
    Obwohl weiterlesen… “Big Ben und Buckigham Palace”

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  • Der Wuyishan (武夷山) bzw. das Wuyi-Gebirge liegt eine ca. dreistündige Zugfahrt von Xiamen entfernt und ist seit jeher für seinen exquisiten Tee berühmt. Noch bevor wir überhaupt in unsere Zimmer kamen, wurde uns im Hotel bereits eine kurze Teezeremonie angeboten. Dann haben wir uns zu dem nahegelegenen Naturschutzpark aufgemacht. Die fantastische Landschaft hat im Laufe der Jahrhunderte viele Gelehrte in den Bann gezogen. So hat sich auch der berühmte Vertreter des Songzeitlichen Neo-Konfuzianismus, Zhu Xi lange Zeit dort aufgehalten. Tatsächlich ist sogar ein Gedicht von ihm überliefert in dem er den Fluss besingt, der durch das Tal des Gebirges führt. weiterlesen… “Wuyishan (武夷山)”

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  • Gleich nach unserer Ankunft in Xiamen, der Hauptstadt der Provinz Fujian, spazierten wir über den malerischen Campus der Universität. Vor dem imposanten Hauptgebäude befand sich ein stimmungsvoll angelegter Teich und darin schwammen fröhlich zwei schwarze Schwäne. Ursprünglich ist der Schwarzschwan in Australien und Neuseeland verbreitet und war daher lange Zeit in Europa komplett unbekannt. Weil man ausschließlich weise Schwäne kannte, stellte die Entdeckung schwarzer Schwäne eine große Überraschung dar. Daher stammt das Bild vom „schwarzen Schwan“ als völlig unerwartetes Ereignis.

    Ein solch unerwartetes Ereignis war wohl der Auftritt Lu Xuns (魯迅) auf der Bühne der chinesischen Literatur. Der Autor des weiterlesen… “Lu Xun in Xiamen”


  • An ihrem 26. Geburtstag im Jahr 1976 wird der jungen Schwarzen Dana Franklin plötzlich schwindlig und mit einem Schlag findet sie sich am Ufer eines Flusses wieder in dem gerade ein rothaariger Junge am Ertrinken ist. Sie rettet den Kleinen, erfährt noch, dass er Rufus heißt und wird geschwind in ihre Wohnung zurückkatapultiert.

    Außerstande diese Sprünge zu kontrollieren, dauert es nicht lange bis sie sich nach einem Schwindelanfall erneut in einer anderen Welt wiederfindet. Dieses Mal steckt der junge Rufus gerade die Vorhänge seines völlig antiquiert wirkenden Kinderzimmers in Brand. Dana löscht die Vorhänge und findet heraus, dass sie in weiterlesen… “Octavia E. Butler- Kindred”


  • „Die einfachen Themen der chinesischen Schnitte, die nur wie im Flüsterton, nur in Andeutungen zu uns sprechen: diese Blüten und Früchte, Stauden, Steine und Gräser verlangen eine liebevoll gesammelte Betrachtung, ein empfindliches Auge und einläßliches Studium.“

    (Emil Preetorius- Chinesische Holzschnitte, 1958, S. 33)

    An vielen Stellen liest man dem Geleitwort dieses Buches an, dass es aus der Mitte der 50iger Jahre stammt. Sein Editor Emil Preetorius beginnt darin die Vorteile des chinesischen Kunstdrucks zu loben, an dem man die „Triebart und Triebrichtung einer nationalen Kunst“ sehr viel besser erkennen könne als an den herausragenden Einzelschöpfungen japanischer Meister
    Der Grafiker, Kunstsammler weiterlesen… “Luo Ye- Die Hahnekammblume”


  • Aktuell widmet sich das Landesmuseum Rheinland-Pfalz einem der Stars der stoischen Schule, dem „Kaiser, Feldherr, Philosoph“ Marc Aurel.

    Marc Aurel war von 161 bis 180 n.Chr. Kaiser des Römischen Reichs. Schon früh zeigte er Interesse an Philosophie und als Kronprinzen wurde ihm auch die beste Ausbildung zu Teil. So kam er früh mit dem Denken der Stoiker in Berührung, einer ursprünglich aus Griechenland stammenden Lehre, die Selbstbeherrschung, Vernunft und innere Ruhe ins Zentrum ihrer Überlegungen stellt.
    Die Regierungszeit Marc Aurels verlief jedoch alles andere als ruhig. Sie war geprägt von Grenzkriegen an der Donau, Aufständen im Osten des Reichs und weiterlesen… “Marc Aurel Ausstellung im Landesmuseum RLP”


  • Zum Beispiel wäre da der Ta Keo-Tempel östlich des Bayon, der über hundert Jahre vor Angkor Wat errichtet wurde und bei dem es sich um den ersten Tempel der Khmer handelt, der komplett aus Sandstein besteht. Obwohl er nie ganz fertiggestellt wurde, kann man am Ta Keo-Tempel die Eckpunkte der Sakralarchitektur der alten Khmer sehr gut erkennen. Wieder handelt es sich um eine mehrstöckige Tempelpyramide mit mehreren Plattformen. Auf der obersten Ebene befinden sich außerdem zwei sogenannte „Bibliotheken“. Kleine vorgelagerte Gebäude, in denen möglicherweise die Schriften der Khmer aufbewahrt wurden, wobei man sich heute bzgl. deren Funktion nicht mehr einig weiterlesen… “Weitere Tempel in Angkor”


  • Der Ta Prohm Tempel wurde, genauso wie das Bayon, unter der Regentschaft von König Jayavarman VII erbaut. Als die Anlage Anfang des 13. Jahrhunderts fertiggestellt wurde, sollten mehr als zehntausend Mönche dort gelebt haben. Genauso wie die anderen Ruinen von Angkor war auch der Tempel umgeben von einer Siedlung aus Holzhäusern, die in dem tropischen Klima längst verrottet sind. Selbst die mächtigsten Fürsten des Khmer-Reichs lebten in Häusern aus Holz, da Steinbauten allein den Göttern vorbehalten war.

    Als unter der französischen Kolonialherrschaft die ersten Ausgrabungen in Angkor begannen, stellte man sich die Frage, inwiefern man die Tempel restaurieren sollte oder weiterlesen… “Der Ta Prohm Tempel”