• William Gibson- Neuromancer

    Neuromancer- die Bibel des Cyberpunks, ein Klassiker der Science-Fiction Literatur. Erschienen ist das Buch 1984, dem Jahr in dem Apple’s Macintosh und die CD-ROM auf dem Markt kamen, fünf Jahre vor der Erfindung des Internets. Trotzdem ist Neuromancer heute aktueller denn je. Schauplatz der Geschichte ist eine technologisch hochentwickelte Zivilisation, in der unsterbliche Superreiche alle Fäden in der Hand halten, während sich die Masse der Bevölkerung unter ärmlichen Bedingungen, psychisch kaputt, drogenabhängig und gewalttätig durchschlagen muss.

    So auch Case, die Hauptperson des Romans. Als Auftragsdieb, Hacker und „Konsolen-Cowboy“ kann er sich gerade so über Wasser halten, als er von der weiterlesen… “William Gibson- Neuromancer”


  • Der Ciyou Tempel (Cíyòu Gōng慈祐宮) ist der Göttin Mazu (媽祖) gewidmet. Diese bekam den goldenen Löffel göttlicher Existenz nicht etwa in den Mund gelegt, sondern begann ihr Leben als ganz gewöhnliche, menschliche Tochter mit dem Namen Lin Moniang (林默娘). 

    Um 960 u.Z. soll sie auf einer kleinen Insel im südlichen China in einer Fischerfamilie hineingeboren worden sein. Sie war ein stilles Kind, manche behaupten sogar sie habe auch nach ihrer Geburt nicht geschrien. Schon früh begann sie Wunder zu vollbringen und soll sich an verschiedene Orte teleportieren haben. Wirklich berühmt wurde sie jedoch für die Rettung ihrer Familie aus großer weiterlesen… “Der Ciyou Tempel (Cíyòu Gōng慈祐宮)”


  • Qingming (清明) Fest

    Heute wird das Qingming (清明) Fest gefeiert! Traditionellerweise reinigt man heute die Gräber der Ahnen und bringt ihnen rituelle Opfer dar.

    Im Rahmen des chinesischen Volksglaubens werden den Ahnen und Geistern nicht nur Obst und Nahrungsmittel zum Opfer dargebracht, sondern auch sogenanntes „Räuchergeld“ bzw. „Geistergeld“ oder „Goldpapier“ (jinzhi 金). Es soll sicherstellen, dass die Hinterbliebenen auch im Jenseits über die nötigen finanziellen Mittel verfügen. Wenn man es nicht schon im Supermarkt gekauft hat, kann man es auch in den meisten Tempeln stapelweise erwerben.

    Zuerst faltet man das Geistergeld, dann erfolgt die Überweisung ins Jenseits durch Verbrennen. Dafür spezielle große Öfen weiterlesen… “Qingming (清明) Fest”

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  • Qixing Shan (七星山)

    Gipfelstürmung im Schneckentempo- unsere Wanderung zum höchsten Berg Nord-Taiwans, dem Qixing Shan (七星山).

    Von der Innenstadt Taipeis benötigt man ca. eine Stunde mit Bus und Bahn bis zum Visitor Center des Yangmingshan Nationalpark. Von dort aus führt ein kleiner Wanderweg mit gefühlt endlosen Treppenstufen den Berg hinauf. Immer wieder wurden wir von spontanen Regenschauern überrascht. Die moosbewachsene Steintreppe führte uns durch einen mystischen Wald mit seltsam gewachsenen Bäumen, dann ging es durch eine Allee aus Bambus. Je höher wir stiegen, desto nebliger wurde es und auf der Spitze angekommen hatten wir nur einen kurzen Moment die Gelegenheit den Ausblick zu weiterlesen… “Qixing Shan (七星山)”

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  • Strugatzki- Picknick am Wegesrand

    Die Landung der Außerirdischen ist längst geschehen. An sechs verschiedenen, in einer Linie angeordneten Punkten auf der Erde fand der Besuch bereits statt. Nun hat der Nebel sich bereits verzogen, die Aliens sind wieder abgereist und was sie zurückgelassen haben, wird nun von Schatzjägern zu Geld gemacht. Das ist Ausgangspunkt von “Picknick am Wegesrand”, geschrieben von den Strugatzki-Brüdern.

    Diese Landungspunkte, die sogenannten „Zonen“, zeichnen sich dadurch aus, dass die Naturgesetze dort bis zur Unkenntlichkeit verzerrt sind. In Gegenden mit extremer Gravitation wird alles zerquetscht was in die Nähe kommt, merkwürdige “Sülze” löst bei Berührung die Knochen im Körper auf, plötzliche weiterlesen… “Strugatzki- Picknick am Wegesrand”


  • Heute möchte ich euch den Longshan (龍山寺) bzw. Drachenberg-Tempel in Taipei vorstellen. Der Tempel wurde ursprünglich 1738 von Han-Chinesischen Immigranten aus Fujian erbaut und der buddhistischen Gottheit Guanyin gewidmet. In der Zwischenzeit brannte er aber mehrmals nieder, zuletzt 1945 bei einem Bombardement durch die USA.

    Wie für chinesische Heiligtümer nicht unüblich ist auch der Longshan-Tempel bis unters Dach mit verschiedenen Gottheiten, Heiligen, Ahnen, mit Kunst, Schnitzereien und allerlei Anderem vollgestopft. Deshalb möchte ich mich heute nur auf drei zentrale Gottheiten konzentrieren, denen in diesem Tempel geopfert werden kann.

    Bodhisattva des Mitgefühls Guanyin (觀音)

    Nachdem man durch das beeindruckende Eingangstor geschritten weiterlesen… “Longshan Tempel (龍山寺)”


  • Der Shoren-in Tempel ist eine eher kleine, gemütliche Einrichtung, die sich aber durch ihre herausragenden Holzintarsien auszeichnet.

    Der Tempel vertritt den Tiantai (天台) Buddhismus bzw. in japanischer Ausprägung „Tendai“ genannt. In dieser Schule spielt das Lotus-Sutra eine ganz besondere Rolle, weshalb man das blaue Lotus-Motiv auch auf den Fusuma-Schiebewänden sehen kann. Gemäß dem Lotus Sutra verfügen alle Lebewesen über das Potential zum Buddha zu werden, Mitgefühl, Glaube und Hingabe sind von zentraler Bedeutung und dementsprechend spielt auch Avalokiteshvara bzw. Guanyin eine große Rolle.


  • Noch bevor Chiang Kai-shek mit seiner Guomingdang (KMT) vor den Kommunisten nach Taiwan fliehen musste, gab es bereits mit der alteingesessenen Bevölkerung Ärger. Am 28. Februar 1947 wurde eine alte Frau, die illegal geschmuggelte Zigaretten verkaufte, von einem chinesischen Beamten niedergeschlagen. Spontan schritten Passanten gegen den Polizisten ein, woraufhin dieser wild um sich schoss und zwei Zivilisten tötete.

    Dies war der Anfang eines Aufstands, der sich auf die ganze Insel ausweiten sollte. Kurzzeitig gelang es den Rebellen die festlandchinesischen Truppen zurückzuschlagen, aber nach kurzer Zeit wurde der Aufstand erstickt. Bis heute ist die Zahl der Toten unklar, aber man geht weiterlesen… “228 Park”


  • Dieses Wochenende ist besonders verregnet, grau und trist… die perfekte Zeit, um ein Museum zu besuchen! Also ging es gestern ins Taipei Astronomical Museum. Schon in der Eingangshalle erwartete mich lautes Geschrei. Alle zehn Minuten startet dort ein Nachbau des Heißluftballons der Gebrüder Montgolfier, der zum ersten Mal 1782 in die Lüfte stieg. Umringt von Kindern, die alle ganz aus dem Häuschen waren, wurde mir klar: das ist kein Museum für Erwachsene, aber als Kindskopf fühlte ich mich trotzdem pudelwohl.

    So konnte man sich z.B. in ein, nicht ganz originalgetreues Replikat des Moodrovers setzen, gleich daneben war eine Miniatur der weiterlesen… “Taipei Astronomical Museum”

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  • Sanxia (三峽) und der Changfu Tempel (長福巖)

    Der kleinen Vorort Taipeis mit dem Namen Sanxia (三峽) ist vor allem wegen seiner historischen Einkaufsmeile und dem Changfu Tempel (長福巖) bekannt.

    Die Sanxia Old Street (sān xiá lǎo jiē 三峽老街)

    Die Sanxia Old Street, auf der das erste Bild geschossen wurde, ist eine Fußgängerzone flankiert von Gebäuden aus der japanischen Kolonialzeit. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, ließen sich die Kolonialherren in den 1920iger Jahren vom Baustil Europas beeinflussen und verwendeten rotem Backstein für die Läden entlang der Straße. Heute fühlt man sich dort wie die Made im Speck, weil alle fünf Meter weiterlesen… “Sanxia (三峽) und der Changfu Tempel (長福巖)”