Um ihrer inneren Unruhe zu entkommen, erhält die Hauptperson des Romans, eine erfolglose Schriftstellerin, von einem buddhistischen Mönch den Ratschlag sich für zwei Jahre am Fuße des Kavulungans niederzulassen. Zusammen mit ihrem Kater, zieht die Autorin also in ein kleines Dorf im ländlichen Taiwan und lässt die Eindrücke auf sich wirken. Dann folgen 84 kurze Kapitel, in denen sich Alltagsbetrachtungen, Naturbeschreibungen und die zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb der Dorfgemeinschaft gegenseitig abwechseln. So erfährt man von einer Polizeistation, in der verschiedene Götterstatuen immer noch angebetet werden, obwohl sie von einem anderen achtlos weggeworfen wurden. Man liest von den grässlichen Überschwemmungen, die Taiwan weiterlesen… “Ling Ying-Tai- Am Fusse des Kavulungan”