Senckenberg-Museum, Frankfurt

Gorilla neben Affe 😉

Obwohl ich während meinem Bachelor vier Jahre in Frankfurt gelebt habe, war ich gestern zum ersten Mal im Senckenberg Museum. Es ist der Fluch des Wohnorts: der Pariser, der nie auf dem Eiffelturm war, der Berliner nie im Bundestag, der New Yorker nie im MoMa und eben der Frankfurter Student, der es nie in eines der größten und bedeutendsten Naturkundemuseen Europas geschafft hat.

Die Eingangshalle mit T-Rex, Diplodocus und Triceratops ist sehr beeindruckend, dann geht es weiter zu Entwicklung von Fischen und Vögeln. Im zweiten Stock befindet sich dann auch die weltweit größte und artenreichste Schausammlung von Vögeln. Man läuft gefühlt endlose Vitrinen mit ausgestopften Tieren entlang. Dieser Teil des Museums wirkt teilweise eher bedrückend, weil die Exponate dicht gepackt aneinandergereiht sind. Später wird es wieder angenehmer, wenn die ausgestopften Säugetiere in einer kunstvoll gestalteten Umgebung ausgestellt werden.

Alles in allem ein fantastischer Ausflug in ein Palast der Natur. Ganz nebenbei habe ich gestern auch gelernt, dass es einen Flugsaurier gibt, der nach dem ehrwürdigen Konfuzius benannt wurde: den Confuciusornis sanctus! Grandios!