



Am Fuße des Berges ist der Fushimi Inari Schrein rappelvoll! Immerhin gilt er als einer der bekanntesten und wichtigsten Shintō-Schreine Japans. Man drückt sich also durch die Menschenmengen und hat kaum Raum zum Atmen. Jedoch war der Aufstieg gerade bei den hohen Temperaturen im Sommer nicht unanstrengend, sodass es mit jedem Höhenmeter leerer wurde. Weiter oben angelangt, konnte man immer wieder Bereiche finden, die fast menschenleer waren.
Der Fushimi Inari Schrein ist vor allem aufgrund seiner Alleen aus Tausenden von orange-roten Torii-Toren bekannt. Diese Tore werden meist von Privatpersonen oder Unternehmen gestiftet, oft als Dank für geschäftlichen Erfolg. Das Durchschreiten der Torii wird als spirituelle Reinigung und als Übergang in eine heilige Sphäre empfunden. So kann man auf verschiedenen Pilgerwegen stundenlange Wanderungen unternehmen, vorbei an kleineren Schreinen, Statuen von sogenannten Fuchswächtern und ruhigen Lichtungen.
Der Schrein ist der shintoistischen Gottheit Inari gewidmet, der Göttin der Landwirtschaft und des Getreides, vor allem aber des Reises. Der Legende nach treibt sie sich immer wieder in Form von Füchsen auf der Welt herum, die deshalb auch als ihre Schutzpatronen gelten. Im weiteren Sinne ist Inari aber auch als Göttin des Wohlstands im Allgemeinen. Oft werden die Füchse mit rotem Lätzchen und mit Dharma-Schlüssel oder Wunsch-Juwel im Maul dargestellt.





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