Frida Kahlo Interaktiv

Mit Frida Kahlo verbindet mich eine lange Geschichte. Zum ersten Mal habe ich von der 1907 geboren mexikanischen Künstler im Spanischunterricht erfahren. Die Vorstellung, dass der Vater dieser weltberühmten Frau aus Pforzheim stammte, fand ich schon damals wahnsinnig drollig. Auch in Frida floss also schwäbisches Blut!

Nach dem Abi reiste ich nach Mexiko und lernte dort Menschen kennen, mit denen ich bis heute befreundet bin. Natürlich machten wir damals auch einen Ausflug in das „Casa azul“, das „blaue Haus“, dem Hauptwohnsitz von Frida Kahlo.

Eben dieses blaue Haus wurde nun virtuell nachgebaut und kann auf der Frida Kahlo Interaktiv Ausstellung in Stuttgart mit einer VR-Brille besichtigt werden. Die Ausstellung besteht grundsätzlich aus zwei großen Räumen. In dem einen läuft eine künstlerisch gestaltete Biographie von Frida Kahlo, gesprochen in einer Stimme mit mexikanischem Akzent. In dem anderen Raum sitzt man in gemütlichen Drehsesseln und trägt die besagte VR-Brille um eine Reise zu den Schlüsselorten aus Fridas Leben zu unternehmen. Man sitzt dabei quasi auf ihrem Krankenbett und fährt wie auf Schienen durch das blaue Haus, dann hinaus auf die Straße, wo sich in einer traumartigen Sequenz Gebäude nach Gebäude magisch von selbst errichtet und schließlich schweben wir in die Lüfte umgeben von herabregnenden Wassermelonen „Viva la vida!“.

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