





Das Historische Museum von Osaka befindet sich in einem futuristischen, 2001 fertiggestellten Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft zur Burg von Osaka. Nachdem man eine Eintrittskarte erworben hat, wird man mit dem Aufzug ins oberste Stockwerk geleitet. Das Museum ist nun chronologisch aufgebaut und man bewegt sich von oben nach unten durch die Stadtgeschichte.
Besonders eindrucksvoll ist die Teilrekonstruktion der Eintrittshalle des Naniwa Palasts aus der Nara Periode (710-794 n.Chr.). Hier kann man die Hofdamen und Beamten betrachten, die in originalgetreuen Kleidern zum Herrscher eilen. Wechselt man von einem Stockwerk zum anderen, gelangt man in ein verglastes Treppenhaus, von dem man die Burg von Osaka in ganzer Pracht beobachten kann. Allein diese Aussicht wäre es schon wert die 3,45€ für den Eintritt auszugeben.
Im siebten Stockwerk läuft man durch eine rekonstruierte Straßenszene, die Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden sein könnte, und in der mit lebensgroßen Puppen, Händler, Verkäufer, Straßenjungen, etc. dargestellt werden. Aber in diesem Museum wird die multimediale Inszenierung der Stadtgeschichte ohnehin weiter vorangetrieben als in jedem anderen Museum, das ich bisher gesehen habe. Zwischen den alt wirkenden Häuserzeilen waren nämlich zusätzlich Bildschirme angebracht, welche Originalaufnahmen aus dieser Zeit abspielten.
Zwei dieser Aufnahmen habe ich euch mit angehängt. Alltägliche Straßenszenen mit Fahrradfahrern, Autos und Zügen sind darauf zu sehen, allesamt so ungefähr hundert Jahre alt.

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