Das Nezu-Museum

Das Nezu-Museum ist aus der privaten Kunstsammlung des Geschäftsmann Nezu Kaichirō (1860–1940) entstanden. Es beheimatet viele Statuen Buddhas, Kalligrafien aus China, Lackarbeiten, Holzschnitzereien und sogar einen ganzen Raum voller Bronzegefäße aus der Shang- und Zhou-Dynastie Chinas.

Erst dieses Jahr wurde bekannt, dass eine koreanische Glocke zur Zeit der japanischen Kolonialherrschaft über Korea ihren Weg in den Besitz Kaichiros gefunden hat. Während die Regierung Südkoreas die Rückgabe forderte, wurde die Anfrage von Seiten des Museums nicht kommentiert. Die Frage nach der Restitution von Kunstwerken mit nationaler Bedeutung ist also auch hier sehr brisant.

Leider war es verboten in den Innenräumen Fotos zu schießen. Das ist auch deshalb besonders schade, weil das Museum 2009 in einem futuristischen Gebäude wiedereröffnet wurde. Umso besser, dass sich das Museum auch durch seine grandiose Gartenanlage auszeichnet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert